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Krummer See und Sutschke

Blick über den Krummen See

Der große Schatz von Krummensee ist der Krumme See, der mit seiner gewundenen Form seinen Namen verdient. Er liegt in einer eiszeitlichen Rinne und ist der tiefste See weit und breit. Durch die Rinnenlage ist die Wassertemperatur recht niedrig, und wenn er im Winter zufriert, was nicht selten vorkommt, dann ist die Eisdecke oft sehr dick und hält sich dann bis in den April hinein. Dann kommen Eisläufer aus der ganzen Umgebung, und weil der See offenbar keine Bodenquellen hat, gibt es wohl keine besonders gefährlichen Stellen (für diese mutige Aussage kann der Autor aber keine Gewähr übernehmen!).
Direkt im Ort gibt es einen sorgsam gepflegten Strand, und dorthin kommen die Leute bei Badewetter sogar aus Berlin, weil man hier keinen Eintritt zahlen muss und weil es hier überhaupt schön ist.

In der gleichen eiszeitlichen Rinne, die sich übrigens bis zur Notte verfolgen lässt, liegt südlich des Ortes das Sutschke-Tal, die andere landschaftliche Perle von Krummensee. Über dieses hübsche Tal sollte man gar nicht so viel verraten, denn hier gibt es manche geschützten Tier- und Pflanzenarten. Immerhin sei erwähnt, dass am westlichen Hang, dort wo der See beginnt, eine Ansiedlung von Leberblümchen zu finden ist, und weil die hier gar nicht oft vorkommen, ist die Stelle als Flächendenkmal geschützt. Um die Sutschke haben sich früher einige Legenden gebildet, denn bevor man von den Eiszeiten wusste, konnte man sich die Entstehung des Tals nicht erklären, weil hier kein Gewässer hindurchfließt.

 

Am westlichen Hang konnten die Kinder früher, als es noch richtigen Schnee gab, tüchtig rodeln.

 

Anders als Mittenwalde pflegt die Stadt Bestensee eine Seite mit Wandervorschlägen durch die Umgebung; hier ist ein Wanderweg durch die Sutschke beschrieben: 

     http://www.bestensee.de/index.php?id=273